Schlafhygiene und ihre Auswirkung auf das Schnarchen

Wer vom Schnarchen betroffen ist, der hat vielleicht in diesem Zusammenhang auch schon einmal von der Schlafhygiene gehört. Damit ist nicht gemeint, dass es im Schlafzimmer besonders sauber sein soll. Die Schlafhygiene bezieht sich auf die Maßnahmen, die vor dem Schlafen ergriffen werden können, damit das Schnarchen möglichst nicht auftritt. Mehr Infos rund ums Thema!

Welche Maßnahmen zur Schlafhygiene gibt es?snoring

Eine optimale Schlafqualität kann dabei helfen, das Schnarchen zu reduzieren oder es möglicherweise sogar ganz in den Griff zu bekommen. Das Problem bei vielen Betroffenen ist, dass sie weder eine optimale Schlafposition haben, noch vor dem Schlafengehen darauf achten, ihren Körper nicht zu stark zu belasten. Hier liegen nicht selten die Ursachen für das Schnarchen. Mit der richtigen Schlafhygiene ist das in den Griff zu bekommen. Möglichkeiten, an dieser Stelle Anpassungen vorzunehmen, sind:

1. Erhöht schlafen – wer nicht gerne auf der Seite schläft, der kann seinen Oberkörper einfach etwas höher lagern. Mit einem großen Kopfkissen oder auch einem speziellen Anti-Schnarch-Kissen ist es möglich, für eine optimale Lagerung zu sorgen und damit zu verhindern, dass die Atemwege verschlossen werden.

2. Den Seitenschlaf fokussieren – es gibt die Rückenschläfer, die Bauchschläfer und die Seitenschläfer und die Seitenschläfer sind weniger häufig vom Schnarchen betroffen. Daher ist es eine sehr gute Lösung, den Seitenschlaf zu fokussieren, in dem der Körper abgestützt wird. Das funktioniert beispielsweise mit einem Kissen im Rücken.

3. Optimale Temperatur – im Schlafzimmer sollte es weder zu warm noch zu kalt sein. Die beste Temperatur für einen gesunden Nachtschlaf liegt zwischen 14 bis höchstens 18 Grad Celsius. Wichtig ist es, dass die Luft im Schlafzimmer angenehm ist, hier lässt sich am besten bei offenem Fenster schlafen, wenn es keine Zugluft gibt.

4. Geregelte Zeiten einhalten – nicht nur Kinder, auch Erwachsene profitieren davon, wenn sie zu geregelten Zeiten ins Bett gehen und sich der Körper an diesen Rhythmus gewöhnen kann. So muss er sich nicht ständig auf neue Schlaf- und Wachphasen einstellen. Das funktioniert natürlich nur, wenn keine Schichtarbeit durchgeführt werden muss.

5. Kein Alkohol – auch wenn es natürlich angenehm ist, den Abend noch bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen, so sollte darauf verzichtet werden. Der Alkohol sorgt dafür, dass die Muskeln schnell schlaffer werden und kann das Schnarchen damit begünstigen. Idealerweise wird der letzte Drink drei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen.

6. Leichte Mahlzeiten – schweres Essen am Abend belastet den Körper und sorgt dafür, dass er nicht zur Ruhe kommt. Hier kann der Körper unterstützt werden, in dem nur ein leichtes Essen eingenommen wird. Das ist auch gesünder und besser für das Gewicht.

7. Auf Schlafmittel verzichten – ein ruhiger Schlaf sorgt dafür, dass sich der Körper erholen kann. Wer nicht gut einschlafen kann, der greift gerne einmal zu Schlafmitteln. Ähnlich wie beim Alkohol sorgen aber auch diese für ein Erschlaffen der Muskulatur. Besser ist es, mit Entspannungstechniken zu arbeiten und so dafür zu sorgen, dass der Schlaf nicht lange auf sich warten lässt.

Die Umstellung der Schlafhygiene ist teilweise eine große Herausforderung, es lohnt sich jedoch, diese Zeit zu investieren und mit Geduld Anpassungen vorzunehmen. Nur so ist es möglich, auf eine gesunde und dauerhafte Weise auch für einen Schlaf ohne schnarchen sorgen zu können.

snoring-cause